Kaminholz

Kaminholz im Vergleich

Vor- und Nachteile der Eiche – Kaminholz für ein effizientes Heizen

Buche oder Eiche? Kaminholz im Vergleich

Immer beliebter wird in den letzten Jahren das Heizen mit Kaminholz. Doch welche Holzsorte eignet sich besonders gut? Birke, Ahorn, Fichte, Kiefer, Buche oder Eiche? Kaminholz wird in Deutschland besonders gern aus Hartholz hergestellt. Eine besonders beliebte Holzart, die zum Heizen verwendet wird, ist unter anderem die Eiche. Kaminholz aus diesem Baum kann überall eingesetzt werden, wird aber weniger für offene Kaminöfen bevorzugt, da es zwar eine gute Glutbildung aufweist, jedoch kein schönes Flammenbild. Außerdem enthält das Holz der Eiche vergleichsweise viel Gerbsäure. Bei unsachgemäßem Verbrennen kann diese die Rohre angreifen, wodurch Eiche ebenfalls nicht besonders gut als Brennholz für offene Kamine geeignet ist.

Eiche – Kaminholz, das sich gut eignet

Bei allen anderen Öfen ist Eiche dagegen bedenkenlos zu verwenden und aufgrund ihres Heizwertes besonders zur Wärmegewinnung beliebt. Eiche weist gegenüber den meisten anderen Holzarten den höchsten Brennwert auf, erzeugt also beim Verbrennen und anschließendem Abkühlen die meiste Wärme. Anders ausgedrückt: 210 Liter Heizöl wird ersetzt durch einen Raummeter Eiche. Kaminholz aus Eiche eignet sich daher ähnlich gut wie Buche als Kaminholz, weist gegenüber dieser Holzart jedoch einen geringeren Heizwert auf. Sieben Kubikmeter Buche ersetzen acht Kubikmeter Eiche. Kaminholz aus Eiche ist dennoch beliebt, da es sich auch gut von Hand spalten und unkompliziert sowie lange lagern lässt.

Nutzen der Eiche – Kaminholz und mehr

Eichenholz erkennt man an seiner rotbraunen Farbe und der besonders rauen und faserigen Rinde. Mit einem Anteil von fast 10 % sind Eichen nach den Buchen die in Deutschland am häufigsten vorkommenden Laubbäume. Und auch in Nordamerika, Mexiko, in Zentralamerika und sogar auf den Karibischen Inseln findet man oftmals Bäume der Eiche. Kaminholz ist nämlich nicht das Einzige, wofür die Eiche genutzt wird. Im Mittelalter beispielsweise war sie besonders für den Schiffsbau beliebt. Heute gilt die Eiche immer noch als besonders wertvolles, für Häuserbalken, Treppen, Außentüren, Fußböden und den Bau von massiven Möbeln verwendetes Hartholz. Eiche weist nämlich eine besonders hohe Verrottungsbeständigkeit auf und wird nur selten von Holzwürmern befallen.