Vertäfelungen

Vertäfelungen

Vertäfeln von Decken und Wänden

Um Decken oder Wände zu vertäfeln, werden Profilhölzer, Paneele oder Kassetten auf eine Unterkonstruktion an Wand oder Decke angebracht. Profilhölzer, Paneele bzw. Kassetten unterscheiden sich darin, dass Profilhölzer aus Massivholz bestehen und über Nut und Feder verfügen, Paneele hingegen eine furnierte Oberfläche besitzen und die Federn teilweise separat eingelegt werden müssen und Kassetten Paneele in kürzerer, breiterer Form sind.
Die Unterkonstruktion wird aus Dachlatten in einem Abstand von 60 bis 80 Zentimetern gefertigt. Wichtig ist dabei, dass Latten eben auf Decke oder Wand aufliegen. Bei unebenen Decken oder Wänden kann die Unterlattung mit Keilen ausgeglichen werden. Beachtet werden sollte auch, dass der Abstand der Latten nicht zu groß gewählt wird, damit die ausreichende Befestigung der Vertäfelung gewährleistet werden kann.

Wer darüber hinaus eine schwere Deckenleuchte oder ein Hängeregal an Decke bzw. Wand anbringen möchte, sollte eine zusätzliche Unterkonstruktion mit Reststücken fertigen, an der die Möbelstückebefestigt werden können. So wird ein sicherer Halt für schwere Möbel gewährleistet bzw. verhindert, dass die Vertäfelung später durchhängt. Bei kleineren Halogenlampen ist eine zusätzliche Unterlattung allerdings nicht nötig.

Steht die Unterkonstruktion, können die ersten Paneelbretter oder Kassetten mit Anfangskrallen angebracht werden. Bei der Befestigung weiterer Bretter sollte darauf geachtet werden, dass das erste Brett nicht verrutscht. Wer Profilholz zur Vertäfelung verwendet, kann auch einen Nagelhalter zur Befestigung der Profilbrettkrallen verwenden. So kann eine Beschädigung des Holzes vermieden werden. Die Vertäfelung wird im regelmäßigen Verband an der Unterkonstruktion befestigt. Das bedeutet, dass jede zweite Reihe mit einem halben Brett begonnen werden muss. Einen sauberen Abschluss der Vertäfelung bieten angebrachte Leisten.